Photovoltaikanlagen ermöglichen die dreifache Nutzung von Sonnenenergie. Sonnenhungrige erfreuen sich an den warmen Sonnenstrahlen. Während sie in der Sonne verweilen, arbeiten Photovoltaikanlagen an der Stromproduktion für den eigenen Haushalt oder Betrieb. Der Anlagenanbieter Helios punktet neben der Gewinnung von Strom mit einem Bürgerbeteiligungsprojekt, bei dem Anleger ihre Investition in grünen Strom als Geldanlage verzinst bekommen.

v.l.n.r. DI Simon Klambauer (Projektmanagement), Ing. Norbert Miesenberger (Geschäftsführer), DI Dr. Martin Fleischanderl (Geschäftsführer). Quelle: Helios
Ende April startete Helios den Bau des größten Sonnenkraftwerks in Österreich. Im Bezirk Freistadt werden insgesamt 100 zur Verfügung gestellte Flächen mit Photovoltaikanlagen bestückt und über das Internet verbunden sowie virtuell gesteuert. Das Projekt wird über Bürgerbeteiligung finanziert und über sogenannte Sonnen-Bausteine organisiert. Die Kosten von vier Millionen Euro wurden bereits zur Hälfte eingenommen. Zwischen 6.000 und 7.000 Euro werden im Schnitt in eine Anlage investiert. Die Investoren sowie die gestellten Flächen kommen größtenteils aus dem Bezirk Freistadt. Die Photovoltaikanlagen werden zu 80 Prozent auf Dächern öffentlicher Gebäude installiert. Damit können über 600 Haushalte im Mühlviertel mit Strom versorgt werden. „Unser Schwerpunkt liegt im Moment auf dem Mühlviertel. Interessenten können sich bei uns jederzeit melden“, sagt Norbert Miesenberger, Geschäftsführer der Helios Sonnenstrom GmbH.
Die Helios Sonnenstrom GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Vereins Energie Bezirk Freistadt. Der Verein sowie die Gewinne sind gemeinnützig. Das Unternehmen steht für gesunden Wachstum erneuerbarer Energieformen sowie für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Umsetzung. Die Energieprojekte auf Basis erneuerbarer Energien leisten einen wichtigen Beitrag um den Klimaschutz aktiv voranzutreiben.
Link: Helios