Designpreis der OÖ-Tischler an Mühlviertler vergeben

Der Haslacher Tischlermeister Bernhard Ebner wird für seine Arbeit mit dem 1. Platz beim Wettbewerb holzArt der OÖ-Tischler & Holzgestaltenden Gewerbe ausgezeichnet.

Das prämierte Werk von Ebner

Das prämierte Werk von Ebner. Quelle: WKO

Im Rahmen der Welser Herbstmesse wurde beim 8. Designwettbewerb holzArt der OÖ-Tischler & Holzgestaltenden Gewerbe die kreativsten Arbeiten von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt und prämiert. Der Sieg ging an Tischlermeister Bernhard Ebner mit seinem Tisch New Line 08, der durch seine Flexibilität breite Einsatzmöglichkeiten in Büros und Privatbereichen bietet.  Für Richard Stimmeder aus Bad Leonfelden gab es den dritten Platz für seine einklemmsichere Türe mit patentiertem Dichtsystem aus Gummimaterial. Der Sonderpreis für die Kaminholztrage, einer gediegenen Holz-Edelstahl-Kombination, ging an Friedrich Huemer aus Geboltskirchen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Leistungen der Tischler im Hinblick auf Design, Kreativität und Individualität aufzuzeigen. „Die Kreativität der eingereichten Stücke war hoch. Noch nie hatte es die Fachjury so schwer, drei Siegerstücke und den Sonderpreis für das Holzgestaltende Gewerbe auszuwählen“, so Alois Kitzberger, Vorsitzender der unabhängigen Fachjury. Das Siegerstück von Bernhard Ebner und die weiteren10 prämierten Stücke des Designwettbewerbs werden auf Stand der oberösterreichischen Tischlerinnung ausgestellt, der in die Gemeinschaftsausstellung der oö. Tischler bei der Herbstmesse integriert ist.

„Die Welser Herbstmesse ist ein idealer Standort, um hochwertiges Design dem breiten Publikum vorzustellen. So war es für die Besucher möglich, die Eindrücke der perfekt gestalteten Stände der Gemeinschaftsausstellung der Tischler mit den Trends der ausgewählten Designerstücke unmittelbar zu vergleichen“, so Gerhard Spitzbart, Landesinnungsmeister der oö. Tischler.

Berufsorientierung live: Schüler machen sich ein Bild von Berufen

Die Arbeitswelt lernen die Nachwuchskräfte von morgen am besten in den Betrieben selbst kennen. Berufsorientierung live: 644 Schüler nutzten die Job Tour Freistadt und tourten per Bus durch den Bezirk. Sie besuchten jeweils drei von 36 Betrieben und machten sich von diversen Berufsmöglichkeiten ein Bild.

Die Hauptschüler der Hauptschule Unterweißenbach machten sich von der Firma Hessl ein Bild. Quelle: WKO Freistadt

So schnupperten die Schüler der Hauptschule Unterweißenbach beim Unternehmen Modell- und Holzbau Hessl in Tragwein. Sie konnten jeden Arbeitsschritt von der Holzlieferung über die Fertigung von Kastenfenstern bis zur Oberflächenveredelung mitverfolgen. Schon 65 Lehrlinge hat Karl Hessl als Tischler oder Tischlereitechniker ausgebildet, 29 davon sind jetzt noch im Betrieb tätig und mit viel Freude am Beruf.

Das Marianum Freistadt erkundigte sich über touristische Berufe beim Gasthof Mader in Lest, Kefermarkt. Dort bereiteten die Schüler einen Früchtecocktail zu und lernten dann professionell servieren, natürlich mit vorher selbst gefalteten Servietten. Otto Altreiter erwähnte, dass es  wichtig ist, die notwendigen Talente, aber auch die Motivation für die Küche oder Gastronomie mitzubringen. Dann steht die Welt offen, gastronomische Fachkräfte sind überall gefragt und die Verdienstmöglichkeiten sind besonders lukrativ. Viele Jugendliche konnten sich bei der Job Tour Freistadt ein realistisches Bild von unterschiedlichen Berufen machen. Manche gingen mit klaren Berufswünschen nach Hause, manche wissen zumindest, was sie sicher nicht werden wollen. In Schnuppertagen können die Eindrücke von interessanten Berufen noch vertieft werden.

Helmut Kern, Vorsitzender des Forums Schule und Wirtschaft Freistadt: „Die Jugendlichen sind schon gut vorbereitet zu den Betrieben gegangen und haben gemerkt, welch tolle Arbeitgeber in der Region sind.“ Dietmar  Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt: „Es lohnt sich, schon bei 13- bis 14-Jährigen konkret mit Berufsorientierung zu starten. Die Jugendlichen sollen sich möglichst unterschiedliche Berufe in der Praxis anschauen, dann können sie sich immer mehr auf Wunschberufe konzentrieren.“

Link: Job Tour Freistadt